Wild und groß­artig: Tapeten mit XXL-Botanik

Bombastisch & fantastisch

Wohn-Booster mit XXL-Flora

Tapeten mit Pflanzenmotiven sind im Grunde immer beliebt. Seit geraumer Zeit werden die Motive jedoch immer größer – Tapeten mit XXL-Botanik erobern die Wände. Warum? Und wie wirkt das? Das klären wir hier.

 

Golden Monstera, XXL-Tapete von Komar (Foto: Komar, komar.de)

Dass uns die Natur guttut, spüren wir sofort: Ihr sattes Grün lässt uns durchatmen und schenkt neue Energie. Das Schöne daran ist, dass schon der bloße Anblick von Blättern und Blüten diese entspannende Wirkung entfaltet – ganz ohne grünen Daumen, Gießen oder Umtopfen. Kein Wunder also, dass botanische Motive aus einem wohnlichen Zuhause kaum wegzudenken sind.

Aktuell sprießen sie immer öfter im Mammutformat – riesige Blüten, Blätter, Gräser, Bäume. Die floralen Prints zeigen sich nicht mehr nur klein und dekorativ, sondern fantastisch und bombastisch im XXL-Format. So holen diese wandfüllenden botanischen Tapeten kein bloßes Abbild der Natur ins Haus, sondern ihre Wirkung: die Ruhe der Natur. Dank ihrer Übergröße sind sie außerdem ein deutliches Gestaltungselement. Größer ist besser – so lautet also das neue Motto. Eine Entwicklung, die mehr sein könnte als ein kurzfristiger Trend. Aber warum?

Visuelle Geborgenheit durch Riesen-Botanik

Während kleine Muster eher als Ornament wirken, entfalten großformatige botanische Prints eine ganz andere Präsenz, sie „umarmen“ uns eher. Im Gegensatz zu vielen kleinen Reizen, die ein Muster ergeben, wirken plakative Großmotive wie ein Bild, das uns in eine grüne Umgebung versetzt – in einen Garten, Dschungel oder auf eine Wiese. Das entspannt die Augen, weil sie ruhen können und nicht permanent zwischen Details springen müssen, um das Gesamtbild zu erfassen.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz: XXL-Botanik beamt uns mal kurz in die Natur und erzeugt so eine Art visuelle Geborgenheit. Die Wand wird zur Kulisse und ist nicht nur Hintergrund. Gerade in einer Zeit, in der vieles laut, schnell und fragmentiert ist, wirken solche Motive wie ein Gegenpol – ruhig, organisch, entschleunigend.

Großer Raum oder kleines Zimmer? Beides

In weitläufigen Wohnbereichen kann die Tapete mit XXL-Botanik Zonen definieren, den Raum beleben und auflockern. Eine einzelne botanische Wand reicht oft schon aus, um Atmosphäre zu erzeugen. Passende Uni-Tapeten erweitern die Wirkung. Auch kleine Räume profitieren – wenn wir bewusst auswählen. Großzügige Motive schenken dem Auge einen festen Ruhepol und lassen selbst kleine Flächen wunderbar weit und geordnet erscheinen. Entscheidend sind Farbigkeit und Motivwahl: helle Hintergründe, luftige Blätter, weiche Übergänge. So wirkt der Raum geschlossen und stimmig.

Wie kombinieren? Weniger ist mehr

XXL-Botanik braucht Ruhe – oder wird Teil einer maximalistischen Einrichtung. Gestalten wir minimalistisch, reichen wenige schlichte und zurückhaltende Möbel. Gut dazu passen natürliche Materialien: Holz, Leinen, Keramik, ruhige Stoffe. Am besten greifen wir die Tapetenfarben mit Vorhängen, Sofa und anderen Einrichtungselementen auf. Oft reichen auch schon Nuancen, zum Beispiel mit Kissen, einer Wohndecke oder Lampe. Lieben wir Maximalismus, gilt im Grunde das Gleiche, nur sollte es dann mehr von allem sein. Dabei aber unbedingt auf die gesamte Farbgebung achten, damit ein Thema erkennbar bleibt.

Last but not least: Auch Licht spielt eine Rolle. Warmes, indirektes Licht unterstreicht die Tiefe der Motive und verhindert, dass die Tapete flach wirkt. Glatte, stark reflektierende Oberflächen sollten sparsam eingesetzt werden, sie konkurrieren mit der organischen Wirkung der Wand. Und wer mutig ist, bricht den Stil der XXL-Botanik – zum Beispiel mit romantischen Rosenblüten zum Industrial Style.

 

 

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